Elektromobilität

Herausforderungen des Klimaschutzes

Der Transformationsprozess im Mobilitätssektor erfordert neben einer technologischen Etablierung auch eine Sensibilisierung jedes Einzelnen im Hinblick auf das per­sönliche Mobilitätsverhalten. Die Elektromobilität bietet dabei eine zentrale Säule zur Senkung der lokalen Emissionen im Stadtgebiet und leistet zudem einen globalen Beitrag zum Klimaschutz. Es ist daher notwendig, frühe Kontaktpunkte mit den Technologien im Umfeld der Elektromobilität zu schaf­fen.

Im Zuge dessen kann die Digitalisierung den Weg zu integrierten, bedarfsorientierten und einfach verwendbaren Nutzungskonzepten ebnen und somit den Transformationsprozess be­schleunigen. Die Digitalisierung ist somit keine Hürde, sondern ein unterstützender Faktor für die Ak­zeptanz hinsichtlich neuer Technologien bei den Bürgern und für einen lokal gelebten und bürgerna­hen Klimaschutz. Folglich können somit auch die geforderten Luftreinhalteziele in Bezug auf Feinstaub und Stickoxide in den aktuell betroffenen und proble­matisierten Stadtbezirken verbessert und drohende Fahrverbote frühzeitig im Sinne der Bürgerinnen und Bürger abgewendet werden.

Lösungsansatz der Erlebniswelt Mobilität Aachen

In der Erlebniswelt Mobilität Aachen werden konkrete Digitalisierungskonzepte in Bezug zur Elektro­mobilität (Individual- und Güterverkehr, ÖPNV) durch gezielte Darstellungen in einem Demonstrati­ons- und Erprobungsbetrieb für die Bürgerinnen und Bürger erfahrbar gestaltet und praxisnahe Lösungen schließlich in konkrete Stadtgebiete implementiert. Dabei sind digitale Technologien für die Verbreitung und Durchset­zung der Elektromobilität, wie beispielsweise das Spektrum der Ladetechniken und deren Integration in die städtische Umgebung und den Alltag der Bürger, essentiell. Beispielsweise werden in einer Serie von Ladeinfrastruktur-Workshops mit Partnern aus unserem transdisziplinären Netzwerk (Forschung, In­dustrie und öffentliche Institutionen) die Perspektiven des Technologieumfeldes und deren Relevanz für ein lösungsorientiertes Handlungskonzept erarbeitet.

Neben dieser Erarbeitung, Erprobung und Demonstration der betrachteten Techniken im Stadtgebiet wird unterstützend auch auf physische Orte der Begegnung gesetzt. Im Innovation-Hub erhalten die Bürgerinnen und Bürger auf digitalen Flächen Hintergrundinformationen zur Initiative und es werden Mitwirkungsmöglichkeiten geboten, die auf innovativen und digitalen Technologien beruhen. Neben dieser physischen Anlaufstelle wird zudem eine digitale Plattform geschaffen, um beispielsweise sozi­ale Medien als Kommunikationsinstrument zu integrieren aber auch die Bürgerinnen und Bürger aktiv durch innovative Konzepte an der Initiative zu beteiligen.